Tarifvertrag volksbanken raiffeisenbanken 2018

Im Vergleich zu anderen Sektoren decken Tarifverträge im Bankensektor ein recht breites Themenspektrum in Österreich ab. Löhne und Arbeitsbedingungen sind für die Arbeitnehmer vergleichsweise günstig. Während für jede der fünf Arten von Banken unterschiedliche Tarifverträge geschlossen werden, werden die Verhandlungen in der Praxis gemeinsam geführt. Folglich ähneln sich die Vereinbarungen. Abgedeckte Themen sind Lohn, Arbeitszeitregelungen, Urlaubsanspruch, Rückstellungen für betriebliche Altersversorgungssysteme oder eine Beschäftigung, um die wichtigsten zu nennen. Das Konzernergebnis nach Steuern sank 2018 um 11,0 Prozent auf 5.402 Mio. € nach 6.073 Mio. € im Jahr 2017. Der BDA betont, dass Härte- oder Öffnungsklauseln, die die Ausnahme von Tariflöhnen oder Arbeitszeitstandards über betriebliche Bündnisse für Arbeitsplätze (betriebliche Bündnisse für Arbeit) ermöglichen, eine wirksame Politik zur Sicherung von Arbeitsplätzen sind, die sonst gefährdet wären.

Darüber hinaus sollten Unternehmensallianzen für Arbeitsplätze durch eine gesetzliche Klarstellung des sogenannten Günstigkeitsprinzips des Tarifvertragsgesetzes (DE0511101N) rechtlich auf eine solide Grundlage gestellt werden. Die Ausnahmeregelung sollte als günstig angesehen werden, wenn zwei Bedingungen gelten: Die konsolidierte Bilanzsumme der Volksbanken Raiffeisenbanken Cooperative Financial Network stieg zum 31. Dezember 2018 um 49,9 Mrd. € auf 1.293,2 Mrd. € (31. Dezember 2017: 1.243,3 Mrd. €). Das Geschäftsvolumen stieg von 1.662,8 Mrd. € im Jahr 2017 auf 1.724,9 Mrd. € im Berichtsjahr. Aufgrund der oben beschriebenen Faktoren sank das Ergebnis vor Steuern des operativen Segments Retail Kunden und KMU von 8.088 Mio. € im Jahr 2017 auf 6.208 Mio.

€ im Jahr 2018. Dementsprechend stieg die Kosten-Ertrags-Quote um 2,6 Prozentpunkte auf 68,2 Prozent (2017: 65,6 Prozent). Auf der Eigenkapital- und Passivseite der Bilanz stiegen die Einlagen der Kunden erneut deutlich an und stiegen von 801,0 Mrd. € zum 31. Dezember 2017 auf 842,4 Mrd. € zum 31. Dezember 2018. Auch die Einlagen von Banken stiegen um 5,5 Prozent auf 119,3 Mrd. € (31.

Dezember 2017: 113,1 Mrd. €). im Jahr 2018. Wie in den Vorjahren wurde der größte Teil des Zinsüberschusses aus dem Nettozinsbeitrag im Kundengeschäft erwirtschaftet. Angesichts des anhaltend niedrigen Zinsniveaus und des zunehmenden Wettbewerbs um Einlagen erwarten die Banken in Zukunft geringere Zinsmargen. Es besteht auch weiterhin die Gefahr, dass die Finanzierungskosten steigen, wenn die Zinsen an den Finanzmärkten wieder steigen. Der Zinsüberschuss ging 2018 erneut leicht auf 18.368 Mio. € zurück (2017: 18.638 Mio. €). Diese Zahl wurde in erster Linie durch die Niedrigzinspolitik der EZB und die daraus resultierende Verschlechterung der Margen beeinflusst. Der Zinsüberschuss der Genossenschaftsbanken – die größte Einnahmequelle des Cooperative Financial Network – sank nur um 0,8 Prozent von 15.917 Mio.

€ im Jahr 2017 auf 15.783 Mio. € im Jahr 2018.